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Kunst kann heilen

In der "Manege" ist eine Ausstellung mit 319 Arbeiten von korperbehinderten Kindern aus Internatsschulen Moskaus eroffnet worden. Sie knupft an den Internationalen Tag der Invaliden. Sie will zeigen, dass die Kunst den Menschen nicht nur uber den Alltag erheben, sondern ihn auch heilen kann.

Der Fonds "Wsgljad Rebjonka" (Kinderblick) organisiert die Ausstellung zur Forderung kunstlerihch begabter behinderter Kinder bereits zum dritten Mal. Standen anfangs die Prasentation der Werke sellbst im Vordergrund, geht es inzwise'hen immer mehr um die Organsiation von Hilfe und Material fur die Kinder. Natalja Kasak, Koordinierende Direktorin des Fonds, berichtete, in den Intemalsscliulen fur die Invaliden fehle es am Notwendigcten fur die Kunst: Farben, Pinsel, Werkstooffe furs Basteln und Modellieren. Der Fonds versorgt inzwischen die Internatsschule mit allem, was fur die Schaffung von Kunstwerken erforderlich ist - ohne ein eigenes Buro und mit nur wenig Personal.

Dies ist nur eines der vielen Probleme der Internatsschulen fur invalide Kinder. Dort herrscht oft die pure Armut. Es gibt aber auch andere, mit modernster Technik ausgestattete Schulen. Diese Schulen geben ihr abgeschriebenes Invcnlar an die wirklich Bedurftigen weiter.

Die Ausstellungen wirken sich ohne Zweifel positiv auf die Kinder aus. Sie sind stolz darauf dass ihre Arbeiten gezeigt werden, und freuen sich uber die Gelegenheit, mit ihren Altersgenossen und anderen Menschen zusammenzukommen. Die Kinder scheinen ihre Ausgrenzung auf Grund der Behinderung zu vergessen. Mit Freude verfolgten sie die Auftritte junger Schauspieler und Musiker bei der Eroffnungsveranstaltung.

Die Ausstellung ist his zum.

. , " " 23, 2000 .




    
       

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